Datum: 29.11.2020

Digital jetzt - Zeitnah beantragen

Das Innovationsförderprogramm „Digital jetzt“ unterstützt mittelständische Betriebe bei der Einführung digitale Technologien. Trotz ausgeschöpfter Mittel in diesem Jahr, ist eine Registrierung ab dem 01. Dezember wieder möglich und sinnvoll!

"Digital jetzt" - Zeitnah beantragen!

Das Innovationsförderprogramm „Digital jetzt“ unterstützt mittelständische Betriebe bei der Einführung digitale Technologien. Insbesondere für Metallhandwerksbetriebe interessant mit Blick auf intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine effektivere Kundengewinnung sowie besserer Vernetzung, beispielsweise innerhalb der Lieferketten.

Digitale Technologien eröffnen neue Chancen durch innovative Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine effektivere Kundengewinnung und bessere Vernetzung, beispielsweise innerhalb der Lieferketten. Digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg. Beispielsweise fehlt im Bereich der IT-Sicherheit oft noch das nötige Bewusstsein für die Abwehr von Risiken. Die Zuschüsse im Rahmen der Fördermaßnahme erstrecken sich daher auf

  1. Investitionen in digitale Technologien (Modul 1) und
  2. Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen (Modul 2).

Zu den Investitionen in digitale Technologien gehören insbesondere Investitionen in Hardware und Software, welche die interne und externe Vernetzung der Unternehmen fördern. Wichtige Aspekte sind dabei z.B. datengetriebene Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz, Cloud-Anwendungen, Big-Data, Einsatz von Hardware (beispielsweise Sensorik, 3D-Druck) sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.

Zu den Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen gehören gemäß der Förderrichtlinie insbesondere Qualifizierungen oder Weiterbildungsmaßnahmen zur digitalen Transformationen, zur digitalen Strategie, in digitale Technologien, in IT-Sicherheit und Datenschutz, zu digitales und agiles Arbeiten oder in digitale Basiskompetenzen.

Erstattet werden je nach Größe des Unternehmens bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Es gilt die De-minimis-Regelung: Maximal 200.000 € Förderung in drei aufeinanderfolgenden Steuerjahren. Beantragen können die Gelder mittelständische Unternehmen aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe mit 3 bis 499 Beschäftigten, die entsprechende Digitalisierungsvorhaben planen. Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen:

Der Digitalisierungsplan

Weil sich eine Vielzahl unterschiedlicher Förderungsszenarios ergibt, erwartet der Fördermittelgeber eine Vorhabensbeschreibung in Form eines Digitalisierungsplans.

Dieser enthält:

  • das Digitalisierungsvorhaben,
  • die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen,
  • den Digitalisierungs-Status des Unternehmens,
  • die angestrebten Ziele.
    Wie kann die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet werden, neue Geschäftsfelder erschlossen oder Geschäftsmodell entwickelt werden.

Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen worden sein und soll nach der Bewilligung innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden. Die Verwendung der Fördermittel müssen nachwiesen werden. Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.

Wichtig:

Obwohl die Fördermittel für das Jahr 2020 wegen der sehr großen Nachfrage bereits ausgeschöpft sind (Stand 23.11.2020), wird die Registrierung am 1. Dezember 2020 erneut geöffnet und soll dann für alle Unternehmen fortwährend geöffnet bleiben. Die monatlich verfügbaren Kontingente werden ab Januar 2021 auf Basis eines Zufallsverfahrens verlost. Die ausgelosten Registrierungen können einen Antrag vorbereiten und einreichen.

Weitere Infos zu den Voraussetzungen für eine Förderung finden Sie auf der Themenseite des BMWi.

Informationsseite BMWI 

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html

Anträge auf Finanzbeihilfen können ausschließlich eingereicht werden über das Förderportal des BMWi:

https://www.digitaljetzt-portal.de/.