Datum: 09.09.2021

Ein Schreiben der SOKA-Bau – und nun?

Treffen kann es jeden Betrieb im Stahl- und / oder Metallbau: Er bekommt Post von der SOKA-BAU, die Auskunft über den Tätigkeitsbereich des Betriebes, die Anzahl der Beschäftigten und die gezahlten Löhne verlangt.

Ein Schreiben der SOKA-Bau – und nun?

Dem Anschreiben der SOKA-Bau liegt zumeist ein entsprechendes Erfassungsblatt oder der Hinweis auf die Online-Anmeldung zu einem SOKA-Bau-Konto bei. Dies animiert die Betriebe nicht selten dazu, dass die Betriebsinhaber dieses Formblatt oder auch den Online-Antrag ausfüllen oder ausfüllen lassen und an die SOKA-Bau zurücksenden.

Das ist zumeist ein Fehler! Den Betrieben ist dringend anzuraten, das Erfassungsblatt, den Anmeldebogen nicht auszufüllen. Mitglieder der örtlichen Metall-Innungen reagieren idealerweise mit einer Nachfrage bei ihrer örtlichen Innung oder beim Fachverband Metall NW: Am besten direkt und unmittelbar!

Die Mitarbeiter der Innungen / des Verbandes werden Ihnen mitteilen, dass in die Handwerksrolle eingetragene Metallbauer, die im Rahmen ihres Rolleneintrags tätig sind, keinerlei Verpflichtung zur Mitgliedschaft bei der SOKA-BAU hätten. Dabei übernimmt entweder die Metall-Innung oder der Fachverband Metall NW  den erforderlichen Schriftverkehr für die Innungsmitglieder, immer mit ausführlicher Information auch an das Innungsmitglied.

Metallhandwerker außerhalb der örtlichen Metall-Innungen laufen hingegen Gefahr, dass die SOKA-BAU Beitragsbescheide, die wegen einer vierjährigen Rückwirkung viele Betriebe vor unlösbare finanzielle Probleme stellt, ausstellt und vollstreckt.

Deshalb: Schreibt die SOKA-Bau – melden Sie sich bei Ihrer Innung oder beim Fachverband Metall NW (Tel. 0201-896470).