Datum: 16.08.2022

Flutkatastrophe 21: Hilfe weiterhin erforderlich!

Über ein Jahr nach der Unwetterkatastrophe im Juli 2021 sind viele Schäden immer noch nicht beseitigt. Um verstärkt auch ortsfremde Handwerksunternehmen für den Wiederaufbau zu gewinnen, wurde die Initiative "HANDWERKimWIEDERAUFBAU" ins Leben gerufen.

Flutkatastrophe 21: Hilfe weiterhin erforderlich!

Die Unwetterkatastrophe im Juli 2021 hat unfassbares Leid und Zerstörungen von nie dagewesenem Ausmaß auch in Nordrhein-Westfalen gebracht. Heute geht es immer noch um die Aufarbeitung des Geschehenen und um den Wiederaufbau. Dabei ist Unglaubliches schon geschafft, auch dank des außerordentlichen Einsatzes des Handwerks vor Ort. Trotzdem: Sämtliche von Hochwasser und Flut betroffenen Gebiete werden noch auf Jahre hinaus mit dem Wiederaufbau zu tun haben.

Viele stehen vor der Herausforderung, überhaupt Handwerksunternehmen zu finden, die die geschädigte Infrastruktur, Gebäude und Anlagen sanieren, reparieren oder neu errichten. Die Aufgabe des Wiederaufbaus in NRW ist derart gigantisch, dass weiterhin die Hilfe ortsfremder Handwerksbetriebe erforderlich ist.

Deshalb wurde mit "HANDWERKimWIEDERAUFBAU" vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBD NRW) und dem Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) eine passgenaue Initiative an den Start gebracht. Es sollen mehr Handwerksbetriebe für den Wideraufbau gewonnen werden. 

Zentraler Baustein ist dabei die Plattform  www.handwerk-baut-auf.de, die die Handwerkskammer Koblenz entwickelt hat und an der mittlerweile alle Handwerkskammern Nordrhein-Westfalens mitwirken. Auf der Marktplatz-Plattform haben sich bereits zahlreiche Handwerksbetriebe für den Wiederaufbau registriert, viele Matchings sind zustande gekommen.

Helfen Sie mit!

Weitere Betriebe aus nah und fern sind jedoch dringend nötig. Deshalb wird es ein wichtiges Ziel sein, auch Handwerksbetriebe aus den nicht vom Hochwasser betroffenen Bundesländern und dem benachbarten Ausland zu motivieren, für einige wenige Wochen, gegebenenfalls auch länger, ihre Dienstleistungen in den Überschwemmungsgebieten kostenpflichtig anzubieten.