Datum: 12.10.2022

MANUFACTUM - Staatspreis für angewandte Kunst und Design im Handwerk

Wie wäre es wieder mal aufs Ganze zu gehen und etwas bis ins Detail durchzuarbeiten? Lust, im Museum für angewandte Kunst in Köln MAKK neben den Besten die eigenen Arbeiten zeigen zu können? In einem tollen Katalog zu erscheinen? Als Nominée in verschiedenen Medien veröffentlicht zu werden? Lust, was Neues zu machen? Und vielleicht sogar mit 10.000 Euro belohnt zu werden?

Staatspreis für angewandte Kunst und Design im Handwerk

Na dann los! Am 1. September ist die Bewerbungsfrist für MANUFACTUM gestartet; sie endet am 31. Januar 2023. Designer*innen, Kunsthandwerker*innen und Gestalter*innen ab dem vollendeten 25. Lebensjahr, die in Nordrhein-Westfalen leben und arbeiten, können sich dann wieder um die Teilnahme an der Landesausstellung bewerben. Die Besten von ihnen werden mit dem Staatspreis ausgezeichnet. 

Der traditionsreiche Wettbewerb, den die Landesregierung alle zwei Jahre ausschreibt, hat mit neuem Konzept an Attraktivität gewonnen und gehört mit insgesamt 60.000 Euro zu den bedeutenden Kunstpreisen in Deutschland. Er rückt das Unikat, das handgefertigte Einzelstück, in den Mittelpunkt.

Ausstellung im Museum für angewandte Kunst in Köln (MAKK)

2023 werden zum 31. Mal Handwerk, Design und angewandte Kunst auf höchstem Niveau einem breiten Publikum präsentiert. Die Wichtigkeit der Ausstellung im Museum für angewandte Kunst in Köln (MAKK) unterstreicht die Landesregierung durch die Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Henrik Wüst. Durch ihn erfolgt die feierliche Verleihung  der Staatspreise am 27. Mai 2023.

Handwerkliche Präzision und innovative Gestaltung sind ebenso gefragt wie der experimentelle Umgang mit dem Material. Der Begriff Kunsthandwerk ist nicht eng auszulegen. Bewertet werden die Idee, die Gestaltung, die materialgerechte Umsetzung und die Technik. Experimentelle Arbeiten, die diesen Kriterien entsprechen, sind ausdrücklich erwünscht.

„Unser Aufruf richtet sich an alle Gestaler*innen, die Meister*innen ihres Handwerks, die Arrivierten, die Museumswürdigen, die Experimentierfreudigen, die nie Müden, Neues zu entwerfen und zu produzieren, die Spaß haben, an die Grenzen ihrer Arbeit zu gehen, die etwas Besonderes zeigen möchten“, sagt Beate Amrehn, Formgebungsberaterin bei der Handwerkskammer Aachen, die auch in diesem Jahr für Organisation und Ablauf von MANUFACTUM verantwortlich zeichnet.

Wettbewerb

Der Wettbewerb erfolgt mehrstufig. In der ersten Phase bewerben Sie sich mit Bildern und einer aussagekräftigen Beschreibung. Wer als Nominée ausgewählt wird, bringt seine Arbeit Anfang März nach Dortmund ins Museum und ist in der engen Auswahl um den Einzug in die Ausstellung und den Staatspreis dabei. Es gibt sechs Themenbereiche: Bild- und Druckmedien, Möbel, Kleidung & Textil, Objekt und Skulptur, Schmuck, Wohnen und Außenbereich. Die einzelnen Kategorien sind mit je 10.000 Euro dotiert.

Wir möchten den TeilnehmerInnen die Möglichkeit geben sich zu vernetzen, Ihre Kund*innen und Freund*innen und Familien einzuladen, Fachvorträge sind angedacht“, sagt Beate Amrehn. Und nicht zu vergessen: junge Handwerkerinnen und Handwerker erhalten einmal mehr die Chance geführt durch die Ausstellung zu gehen. Das hat bei den letzten Ausstellungen großes Interesse gefunden. Die Welt des Handwerks auf höchstem Niveau.

Kontakt:

Gut Rosenberg, Beratungsstelle für Formgebung der Handwerkskammer Aachen, Beate Amrehn, Tel. 02407 9089-133, beate.amrehn@hwk-aachen.de