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„A“ wie Alsdorf oder attraktiver Aufenthaltsort

Ende Februar diesen Jahres wurden sie offiziell in Alsdorf vorgestellt: Sitzbänke, Spielgeräte und Kletterwände, die in ihrer Grundform an das stilisierte Alsdorfer „A“ erinnern und mit ihrem leuchtenden Gelb bereits von weitem viele Blicke auf sich ziehen. Die Installation der Objekte an insgesamt neun Standorten in Alsdorf-Mitte soll die Innenstadt signifikant aufwerten und zum Verweilen einladen.

Foto: Jörg Bontenbroich

Das Projekt trägt den Namen „Vernetzungsachsen und Identitätsplätze“ und wurde mit Mitteln des Bundes und des Landes gefördert. „Im März/April 2018 war die Ausschreibung, wir haben mit unserem Angebot dann den Zuschlag für die Umsetzung der neuen Stadtmöblierung bekommen“, erzählt Jörg Bontenbroich, selbständiger Meisterdesigner und Metallbaumeister in Alsdorf. „Fünf verschiedene Elemente in den Ausführungen kleines und großes Sitz-A, Rutschen-A, Kletter-A und Wackel-A wurden von uns dann konstruiert.“

Im Vorfeld nahm Jörg Bontenbroich Kontakt zu ZINQ in Alsdorf auf. „Mit dem dortigen Produktionsleiter Rainer Keßel habe ich mich über das fertigungsseitig Machbare und das verzinkungstechnisch Notwendige abgestimmt – schließlich mussten beispielsweise die stählernen Gebilde aufgehängt werden können, Einlauf- und Entlüftungsöffnungen in ausreichender Anzahl und Größe vorhanden sein.“ Als fünfzehn A´s dann von Oktober bis Dezember 2018 in die 450 °C heiße duroZINQ®-Schmelze tauchten, waren alle Beteiligten mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. „Wir stehen unseren Kunden gern auch schon während der Planungsphase zur Seite“, sagt Ralf Berière vom ZINQ-Servicecenter. „Nicht zuletzt lässt sich durch eine Abstimmung im Vorfeld gerade bei besonderen Konstruktionen die Produktivität und die Qualität bei der Feuerverzinkung sowie der anschließenden Pulverbeschichtung maßgeblich erhöhen.“ Zusätzlich zum Feuerverzinken nach DIN EN ISO 1461 erhielten die markanten Gebilde noch eine Beschichtung in Signalgelb. „Die Spielgeräte mussten noch final zusammengefügt werden – für die Kletterwand haben wir dazu eigens eine Betonwand mit Kunststoffgriffen bestückt und zwischen die beiden A´s gesetzt“, erinnert sich Jörg Bontenbroich. Die Buchstaben sind aus Rohren hergestellt, deren Bearbeitung laut Bontenbroich eine Herausforderung war. Aufgrund deren außergewöhnlicher Größe von 500 x 500 mm konnte hier nicht mit Sägen gearbeitet werden, vielmehr war ein Plasmaschneider das Mittel der Wahl. „Die Rohre mussten zudem von der Form her identisch sein, insofern war es für uns elementar, Rohre aus der gleichen Charge zu bekommen. Zum Glück sind wir über unseren Stahlhändler Maasstaal aus den Niederlanden in einem griechischen Walzwerk fündig geworden“, so der 44-Jährige. Ein Meter Rohr wiegt etwa 190 Kilogramm, das kleine A also bereits beachtliche 0,8 Tonnen, so dass zur Montage der Objekte auf den sogenannten Identitätsplätzen Kräne zum Heben in die Fundamente gebraucht wurden.

Ob die Alsdorfer Bürgerinnen und Bürger die neuen Aufenthaltsbereiche mit besonderem Wiedererkennungswert tatsächlich als attraktiven Treffpunkt wahrnehmen wird sich noch zeigen, fest steht allerdings: Die A´s werden auch in Zukunft auffallend gut geschützt vor Korrosion sein.


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