News-Artikel Ausgabe

Metallsoftware 2018

Die Attraktivität des klassischen Marktplatzes – die Messe – mit ihrem face2face-Ambiente hat auch in den Zeiten der Digitalisierung weiterhin eine messbare Bedeutung.

Stephan Lohmann, Organisator der Messe

Am 26. September öffnete die siebzehnte Metallsoftware Oberhausen ihre Türen. Mit rund zwanzig Ausstellern konnte ein breites Spektrum von metallhandwerksspezifischer Software dem Publikum präsentiert werden. Dabei stellten sich etablierte aber auf den jeweils aktuellen Stand der Technik fokussierte ERP-, BDE- und CAD-Lösungen ebenso dem fachkundigen Publikum, wie neue Angebote im Bereich Statik.

Allen Angeboten gemein ist die Optimierung betrieblichen Handelns. Mehr Flexibilität, die Integration von externen Standorten der Leistungserbringung in die betriebliche Prozesssteuerung und nicht zuletzt und entscheidend für den Anwender: die Usability - die Gebrauchstauglichkeit im Alltagseinsatz. Egal, ob ergänzende Apps für die Smartphones oder erweiterte Präsentationsmöglichkeiten beim Kunden oder die Schaffung der Voraussetzung an der Beteiligung an BIM-gesteuerten Projekten – immer wieder präsentieren die Aussteller der Metallsoftware ihrem Publikum gangbare Wege. Für die Besucher der Metallsoftware lohnte sich der Weg allemal: Die begrenzte Anzahl von Ausstellern und die herausragende Spezialisierung der Messe auf metallhandwerksafine Angebote ließen kaum einen Informationswunsch unbeantwortet. Dabei sind die in Oberhausen erfundenen „Highlights-im-15-Minutentakt“ eine vielgenutzte Orientierung für die Besucher.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Wer nach seinem Rundgang oder einem Fachvortrag die Eindrücke einmal sacken lassen wollte, konnte dies bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee in der Lobby tun, um dann gestärkt in die Gespräche mit den Herstellern zu gehen. Auch diese waren mit der Metallsoftware 2018 wieder hochzufrieden. Wo auch sonst trifft man auf annähernd 100 potentielle und kompetente Kunden:

Volker Weitzel, Softwareschmiede Höffl GmbH:  „Wir hatten wieder viele interessante Kontakte. Dabei eignet sich die Metallsoftware in Oberhausen sowohl für die Kundenpflege als auch für die Anbahnung neuer Kontakte. Zudem bestätigen uns die Messebesucher immer wieder die Wichtigkeit der Highlights im 15-Minuten-Takt. Für uns Aussteller sind sie das Akquisitionsinstrument auf der Messe.“

Peter Rausch, T.A Project GmbH:  „Die Metallsoftware in Oberhausen ist ein fester Termin in unserem Messekalender. Hier geht es nicht um Masse, sondern um gute, erfolgversprechende Kontakte. Diese Erwartungen wurden auch in diesem Jahr voll erfüllt. Ganz nebenbei bietet die Messe eine hervorragende Möglichkeit, sich mit den Kollegen auszutauschen.“

Heinz Zünd, Gelaenderstatik.ch:  „Für mich war die Metallsoftware in Oberhausen ein gelungenes Experiment. Wenn man aus der Schweiz für eine einem selbst unbekannte Messe anreist und anschließend mit mehreren Aufträgen und hervorragenden Kontakten wieder in die Schweiz zurückreist – dann ist diese Messebeteiligung erfolgreich. Vielen Dank an die Organisatoren für eine rundum gelungene Veranstaltung.“


Nicht nur die guten Gespräche erfreuten die Hersteller, sondern auch die professionelle Betreuung durch den Fachverband. Um 18:30 Uhr schloss dann die Messe auch mit einem überaus positiven Resümee. Stephan Lohmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Metall Nordrhein-Westfalen, zeigte sich ebenfalls von der guten Resonanz beeindruckt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass schon jetzt etliche Hersteller nach den Terminen der Metallsoftware 2019 gefragt haben.