News-Artikel Ausgabe

UVH begrüßt Einführung des Azubi-Tickets

Der Unternehmerverband Handwerk NRW (UVH) begrüßt die Einführung des landesweiten Azubi-Tickets zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1.8.2019. „Damit ist der Landesregierung ein wichtiger Schritt zur Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung gelungen“, erklärte der Präsident des Unternehmerverbandes Handwerk NRW, Hans-Joachim Hering.

Er dankte dem zuständigen Minister für Verkehr, Hendrik Wüst (MdL), dem handwerkspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Matthias Goeken (MdL), dem wirtschaftspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Ralph Bombis (MdL), sowie den Geschäftsführern der vier NRW-Verkehrsverbünde für ihren Einsatz zur Einführung eines Azubi-Tickets. „Damit geht ein langjähriger Wunsch des Handwerks und vieler Auszubildenden im Handwerk in Erfüllung“, so Hering.

Das landesweite Azubi-Ticket kann als Zuschlag auf Tickets erworben werden, die verbundweit in den Verkehrsverbünden Rhein-Ruhr (VRR), Rhein-Sieg (VRS), dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) oder im Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) gültig sind. Für den Zuschlag auf das verbundweite Azubiticket zahlen Auszubildende 20 Euro im Monat. Voraussetzung für die Einführung des Azubi-Tickets als landesweit gültiges Zuschlagticket sind verbundweit gültige Azubi-Tickets in allen Verkehrsverbünden. Derzeit bieten der AVV, der VRR und der VRS verbundweite Tickets an. Zum Start des neuen Ausbildungsjahres im August 2019 wird auch der NWL ein verbundweites Ticket anbieten. Arbeitgeber, die sich für eine Bezuschussung des Azubi-Tickets entscheiden, können das Ticket als Betriebsausgabe steuerlich geltend machen. Teilen sich Arbeitgeber und Auszubildende die Kosten für das landesweite Ticket je zur Hälfte, reduziert sich der Kostenanteil für Auszubildende auf maximal 41 Euro im Monat. Die Mitgliederversammlung des Unternehmerverbandes Handwerk NRW (UVH) hatte zuletzt in einer Resolution alle NRW-Verkehrsverbünde aufgefordert, den Weg für ein landesweites und verbundübergreifendes Azubi-Ticket im Sinne der Auszubildenden freizumachen.