News-Artikel Ausgabe

Wo es Sinn macht!

Digitalisierung - die Herausforderung vor der unsere Gesellschaft, die Wirtschaft und damit natürlich auch unsere Mitglieder stehen. Auch wir als Fachverband Metall NW werden uns in diesem Jahr diesem Thema intensiv widmen.

Da wo es Sinn macht, werden wir mit neuen und etablierten Kooperationen Antworten für unsere Unternehmen formulieren. Auf der nordrhein-westfälischen Ebene formiert sich gerade eine Kooperation zwischen Handwerkskammern und Fachverbänden, einen Teil des Weges gemeinsam zu gehen. Ein neues Informationsportal wird dort geschaffen werden und wir werden uns beteiligen – denn es macht keinen Sinn, wenn das Rad in jeder Handwerkskammer, in jedem Fachverband neu erfunden wird. Hier gilt es, die Kräfte zu bündeln. Beispielsweise sind die Themen Datenschutz und Datensicherheit keine metallhandwerksspezifischen, sondern betreffen jedes Unternehmen. BIM oder Building Information Modeling heißt das neue Zauberwort für eine „optimierte Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden mit Hilfe von Software. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Das Bauwerk ist als virtuelles Modell auch geometrisch visualisiert. Building Information Modeling findet Anwendung sowohl im Bauwesen zur Bauplanung als auch im Facilitymanagement“, so Wikipedia. Und die öffentliche Hand plant, Infrastrukturprojekte ab 2020 mittels BIM zu steuern. BIM betrifft das Metallhandwerk – aber nicht nur. Auch hier werden wir im nordrhein-westfälischen Kontext die Informationen sammeln und unseren Mitgliedern zur Verfügung stellen. Dort wo Digitalisierung metallhandwerksspezifisch wird, schaffen wir eigene Angebote. Digitalisierung der Prozesse – das bedienen wir seit Jahren mit unserer Metallsoftware, die in diesem Jahr am 26.09. wieder in Oberhausen stattfindet.

 

Nachwuchswerbung

Trotz leicht ansteigender Ausbildungszahlen bleibt die Gewinnung einer ausreichenden Anzahl geeigneter Auszubildender eine der Herausforderungen des Metallhandwerks. Hier konkurrieren wir mit den anderen Handwerken, dem Handel, den Universitäten und der Industrie um die besten Köpfe. Eigene Konzepte sind gefragt, um das Image des eigenen Berufsbildes zu verbessern. Neben den vielen individuellen Aktivitäten der Unternehmen unterstützen wir die Regionen bei ihren regionalen Ausbildungsmessen. Mit einem aufmerksamkeitswirksamen Konzept aus Messestand und virtuellem Schweißtrainer locken wir viele Jugendliche auf die Messestände der Innungen. Hier können sie kompetent durch die regionalen Unternehmen für eine Ausbildung im Metallhandwerk begeistert werden. Das notwendige Informationsmaterial haben wir in Kooperation mit allen Landesverbänden Metall und dem Bundesverband entwickelt. Es kann für die Innungen kostenfrei in der Essener Geschäftsstelle bestellt werden. Übrigens lässt sich der Schweißtrainer auch in der praktischen Ausbildung einsetzen.

 

Weiterbildung

Neben der Ausbildung wird die berufliche Weiterbildung mehr und mehr zum Erfolgsfaktor für unsere Mitglieder. Hier Möglichkeiten für alle Unternehmen in allen Bereichen und Betriebsgrößen zu schaffen, ist eines unser Hauptanliegen. Wir starten mit dem zweiten Quartal 2018 mit einer Offensive digitaler Weiterbildung in Form von Webinaren. Auf Bundesebene kooperieren wir mit dem Bundesverband Metall und drei weiteren Landesverbänden für einen Aufbau einer digitalen Lernplattform für Unternehmen. Dieses Projekt „DigiWorld“ wird in den nächsten Jahren im Zentrum der digitalen Weiterbildung im bundesdeutschen Metallhandwerk stehen.


Sie sehen – dort wo es Sinn macht, bieten wir individuelle Lösungen und dort wo es Sinn macht, kooperieren wir mit unterschiedlichen Partnern – immer das nordrhein-westfälische Metallhandwerk im Zentrum unserer Betrachtungen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2018, gute Geschäfte und „Frohes Schaffen“.
Stephan Lohmann