News-Artikel Ausgabe

ZINQ® Tags erobern Weltraumbahnhof

Das europäische Raumfahrtprogramm Ariane blickt auf eine fast 40-jährige Tradition zurück. 1979 mit der Ariane 1 gestartet, sollen Satelliten und Raumsonden ab 2020 mit der neuen Trägerrakete Ariane 6 ins All befördert werden. Während die Entwicklung des Raketentyps auf Hochtouren läuft, werden auch am Start-Standort die nötigen Vorbereitungen getroffen.

Visualisierter Start der neuen Trägerrakete

Mehr als 6.500 Tonnen durch ZINQ stückverzinkter Stahl kommen in Französisch-Guayana, ein im Nordosten Südamerikas gelegenes französisches Überseedepartment, zum Einsatz und auch die ZINQ® Tags sind mit von der Partie.


Die Baustelle bei Kourou ist gigantisch: Noch warten Unmengen an Beton und Stahl darauf verbaut zu werden und den Start der Ariane 6-Rakete zu ermöglichen – darunter auch Stahl der W. Heidemann GmbH & Co. KG Stahl- und Montagebau in Volkmarsen, die verzinkten Stahl für die 90 Meter hohe Halle der Abschussrampe auf den Weg gebracht hat. Das Unternehmen ist einer der Fertiger, die für die ARGE Launcher A6 GbR, die ihrerseits Nachunternehmer der SEH Engineering GmbH ist, tätig sind. „Wir haben uns bei dem Ariane-Projekt für die Tag & Track-Technologie entschieden. Die Bauteilkennzeichnung erfolgt dabei auf Basis von ZINQ® Tags, die direkt nach der Produktion gemäß DIN EN 1090 angebracht werden“, erzählt Frank Soujon, Projektverantwortlicher bei Heidemann. „Bei den ZINQ® Tags handelt es sich um kleine, handliche, beschichtete Stahlbleche, die alle von uns vorgegebenen, wichtigen Informationen enthalten, wobei die Verfolgung des Materials durch einfaches Scannen des Barcodes gelingt. Optional haben wir auch die Möglichkeit zu einem Cloud-basierten Echtzeit-Monitoring.“ Wegen des Containerversands erhalten längere Bauteile jeweils vorne und hinten ein identisches Tag, damit beim Öffnen des Containers sofort die Identifizierung erfolgen kann. Mehr als 58.000 individuell mittels Laserdrucker beschriftete ZINQ® Tags wurden dazu bisher für das Ariane-Projekt von der Firma Heidemann bei dem zur ZINQ-Gruppe gehörigen Unternehmen SENiT geordert.

 

Abrufnummer (Ladeliste), Positionsnummer und Stückzahl in der Form 1/X, 2/X, 3/X etc. wenn das Bauteil eine Menge mehr als 1 (hier X) hat – alles Informationen, die hier hinterlegt sind und jedes Bauteil individuell kennzeichnen. Ein weiterer Vorteil der genutzten Alltagshelfer: Selbst das Eintauchen in die über 450 °C heiße Zinkschmelze überstehen sie unbeschadet. Und auch wenn es noch einige Zeit dauern wird bis die erste Ariane 6 ins All startet, fest steht für Frank Soujon schon jetzt: „Die ZINQ® Tags sind nicht nur Grundlage für Transparenz, sondern auch für eine wesentliche Optimierung der Prozessketten von der Stahlbaufertigung über die Oberflächenapplikation bis hin zur Montage. Das gefällt uns so gut, dass wir diese Technologie auch in Zukunft bei anderen Bauvorhaben nutzen werden.“


ZINQ® Tags machen das Leben leichter
Bei ZINQ finden Metall- und Stahlbaukunden nicht nur individuelle Lösungen für den Korrosionsschutz, sondern auch die Lösung zur Markierung und Rückverfolgung von feuerverzinkten Bauteilen. Durch die ZINQ® Tags lässt sich eine Kennzeichnung, Identifikation, Rückverfolgung und Dokumentation von Bauteilen und/oder Verpackungseinheiten über die gesamte Prozesskette gewährleisten. Zudem können die Tags auch permanent an den Stahlbauteilen zum Beispiel zum Zweck der CE-Kennzeichnung in Klarschrift angebracht werden. Auch für kleinere Projekte werden ZINQ® Tags gern nach Kundenwunsch in Klarschrift oder mit einem Barcode angefertigt.