News-Artikel Ausgabe

ZINQ trifft Metallhandwerk

Wie müssen die Bauteile konstruiert sein, um sie mit Hilfe von Zink vor Korrosion zu schützen? Was genau muss man beim Bestücken von Traversen und Gestellen beachten? Wie läuft das Eintauchen in die Zinkschmelze ab? Und wie gelingt das Komplettieren von verzinkten Materialien laut Kundenauftrag oder das Herstellen der anschließenden Versandbereitschaft?

Materialprüfung, Sichtkontrolle und Vorbereitung für den Warenausgang.

Praxisnahe Antworten darauf erhielten bereits zahlreiche Auszubildende des Metallhandwerks durch einen Blick hinter die Kulissen bei der auf das Feuerverzinken spezialisierten Unternehmensgruppe ZINQ. In enger Zusammenarbeit mit dem Fachverband Metall NW wurde dem Nachwuchs aus dem Metallhandwerk zunächst die Chance auf ein einwöchiges Austauschprogramm an den ZINQ-Standorten Alsdorf, Castrop-Rauxel, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen geboten. Dabei war auch das Durchlaufen der Arbeiten in einem ZINQ-Oberflächenzentrum mit Pulverbeschichtungsbetrieb möglich. Im Gegenzug lernten angehende Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik mit Schwerpunkt Feuerverzinken die Abläufe in methallhandwerklichen Unternehmen kennen.

 

„Mittlerweile wurde das Projekt auf alle ZINQ-Standorte im Bundesgebiet ausgedehnt. Der Austausch soll das wechselseitige Verständnis für die angewendeten Verfahren bereits bei den Auszubildenden fördern. Denn dort wo gegenseitiges Verständnis entsteht, wird auch der Grundstein für eine partnerschaftliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit gelegt“, ist sich Volker Hastler, Leiter der ZINQ® Manufaktur, sicher. Und genau das war auch die Motivation von Jan Jürgens von Metallbau Jürgens in Meerbusch seinen Azubi Lukas Kamp für das Austauschprogramm anzumelden. Im Gegenzug führten er und seine Mitarbeiter eine Woche den angehenden Verfahrensmechaniker mit Schwerpunkt Feuerverzinken Sezer Karaca in die Aufgaben und Verfahren in einem metallhandwerklichen Betrieb ein.

„Das Feedback von Herrn Kamp bestätigt uns darin, dass bei so einem Austausch eben ein viel nachhaltigerer Eindruck entsteht als beim bloßen Lesen von Fachliteratur. Er hat viele Dinge bei ZINQ in Duisburg hautnah „erleben“ und wichtige Erfahrungen sammeln dürfen“, so Jan Jürgens.

„Und auch Mach dein ZINQ-Azubi Sezer Karaca war äußerst interessiert wie wir arbeiten, wo es tägliche Herausforderungen gibt, wie wir die angehen. Und er war mit viel Spaß bei der Sache. So ein Austausch ist also sicherlich lohnend für beide Seiten und bekommt deshalb von uns das Prädikat „absolut empfehlenswert“.“

Empfehlenswert ist auch die Teilnahme an den individuellen Kurzzeitpraktika, die ebenfalls bundesweit an sämtlichen ZINQ-Standorten angeboten werden – so zumindest sehen das Paul Schäfer und Massoud Azimi, beide angehende Metallbauer mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik bei Stahlbau Worms. Im letzten Oktober absolvierten die beiden ein Praktikum bei ZINQ in Castrop-Rauxel, gut 300 Kilometer von ihrem Ausbildungsbetrieb in Worms entfernt. Eine bewusste Entscheidung, um so ganz nebenbei in ihrer Freizeit das Ruhgebiet erkunden zu können. „Ich war überrascht von den Dimensionen. Gelernt habe ich sehr viel und die Kollegen waren einfach nett“, so das Fazit von Massoud Azimi. Und Paul Schäfer ergänzt: „Der Mix, der uns beim Praktikum geboten wurde, passte einfach und ich habe insbesondere in Sachen feuerverzinkungsgerechtes Konstruieren eine Menge mitnehmen können.“ Auch im Jahr 2019 bietet die ZINQ® Manufaktur allen Auszubildenden des Metallhandwerks wieder einen Blick über den Tellerrand an.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an unsere Mitarbeiter:


Kontakt:
Uljana Kolb
Personalentwicklung
Telefon: +49 209 319270-306
uljana.kolb(at)zinq.com

 

Volker Hastler
Leiter der ZINQ® Manufaktur
Telefon: +49 209 9403-152
volker.hastler(at)zinq.com