April 2026
Liebe Metallerinnen und liebe Metaller,
wieder einmal sieht die Welt heute komplett anders aus als gestern. Hatten wir anlässlich unserer letzten Mitgliederversammlung Anfang März noch auf eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen gesetzt, so zeigt uns der nun tobende Konflikt im nahen und mittleren Osten wie schnell aus berechtigten Hoffnungen tiefe Sorgenfalten werden. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die explodierenden Energiekosten auf die allgemeine Preisentwicklung durchschlagen. Und dennoch können wir den Kopf nicht in den Sand stecken: Gerade jetzt werden wir immer wieder gefragt, inwieweit das nordrhein-westfälische Metallhandwerk sich der neuen Lage stellt und mit welchen Auswirkungen zu rechnen sein wird. Deshalb beteiligen Sie sich an unserer aktuellen Konjunkturumfrage und wahren Sie die Chance auf wertvolle Fachbücher.
Natürlich findet Ihr hier alle Veranstaltungen aus dem Monat Mai in unserer MetallAkademie und die Highlights aus dem MetallCampus.
Viel Spaß beim Lesen
Stephan Lohmann
Geschäftsführer Fachverband Metall NW
Unsere heutigen Themen:
Konjunkturblitzlicht & Gewinnspiel
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Metallhandwerk bleiben anspruchsvoll. Neben strukturellen Herausforderungen wie Fachkräftemangel, steigenden Lohnzusatzkosten und zunehmender Bürokratie sorgt derzeit auch die weltpolitische Lage für zusätzliche Unsicherheit. Internationale Konflikte, wirtschaftliche Spannungen und volatile Märkte wirken sich zunehmend auf Investitionen, Lieferketten und die allgemeine Planungssicherheit der Betriebe aus.
Gleichzeitig werden wir von Politik, Verwaltung und Medien regelmäßig nach der aktuellen wirtschaftlichen Situation im Metallhandwerk gefragt. Um hier ein möglichst realistisches Bild zeichnen zu können, sind wir auf Ihre Einschätzungen aus der betrieblichen Praxis angewiesen.
Unsere Bitte daher: Unterstützen Sie die politische Verbandsarbeit mit Ihren aktuellen Einschätzungen. Nehmen Sie sich bitte fünf Minuten Zeit und füllen Sie unser Konjunkturblitzlicht aus.
Als kleines Dankeschön können Sie nach dem Ausfüllen des Fragebogens an unserem Gewinnspiel teilnehmen und mit etwas Glück eines von mehreren Fachbüchern für Metallbauer oder Feinwerkmechaniker gewinnen.
Intensiver Austausch in Essen
Stark am Gedanken des Netzwerkes „Metallverband“ orientiert, diskutierten die Vertreter des nordrhein-westfälischen Fachverbands Metall NRW am 11. März auf ihrer Frühjahrsversammlung zentrale Zukunftsthemen von Verband, Innungen und Mitgliedsunternehmen. Im Mittelpunkt standen die Interessenvertretung des Metallhandwerks, der Umgang mit dem Fachkräftebedarf sowie der konkrete Nutzen der Verbandsmitgliedschaft.
Interessenvertretung für den Mittelstand
Bei der politischen Interessenvertretung kommt dem Bundesverband im Verbund mit dem ZDH eine wichtige Rolle auf nationaler Ebene zu. Aktuelle Herausforderungen – insbesondere für mittelständische Unternehmen – werden sowohl in persönlichen Gesprächen als auch in den Präsidentenbriefen aufgegriffen. Die wichtigsten Positionen werden zusätzlich über die Social-Media-Kanäle verbreitet.
Auch auf Landesebene bringt sich der Fachverband aktiv in den Unternehmerverband Handwerk ein. In der Diskussion wurde deutlich, dass wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die politische Wertschätzung für Unternehmerinnen und Unternehmer zentrale Themen bleiben. Einigkeit bestand darin, diese Anliegen noch stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.
Fachkräfte gewinnen und Ausbildung unterstützen
Ein weiterer Schwerpunkt war der Fachkräftebedarf im Metallhandwerk sowie die rückläufigen Ausbildungszahlen. Der Metallverband bündelt seine Aktivitäten dabei in zwei Bereichen: der Unterstützung der Ausbildungsbetriebe und der Gewinnung neuer Auszubildender.
Für die Betriebe haben sich insbesondere die Berichtheft-App sowie der Metaller-Test zur Prüfungsvorbereitung bewährt. Letzterer wird bereits von mehr als 330 Auszubildenden in Nordrhein-Westfalen genutzt.
Zur Nachwuchsgewinnung setzt der Verband unter anderem auf das Portal zukunft-metall.de sowie auf umfangreiche Unterstützung bei Messen und Veranstaltungen. Dieses Angebot wurde auch von den Teilnehmenden der Versammlung ausdrücklich positiv bewertet.
Mehrwert für Mitgliedsbetriebe
Ein zentraler Bestandteil der Verbandsarbeit ist es, konkrete Vorteile für die Betriebe der Mitgliedsinnungen zu schaffen. Dazu gehört die Beratung durch das Verbandsteam, das Unternehmen mit seinem Know-how sowohl bei Optimierungsprozessen als auch in herausfordernden Situationen unterstützt.
Seit 25 Jahren steht zudem die Metall & mehr GmbH für attraktive Rahmenverträge, von denen die Mitgliedsbetriebe profitieren.
Darüber hinaus unterstützt der Verband die Innungen mit praktischen Instrumenten wie einem Leitfaden zur Mitgliedergewinnung, dem Obermeisterbrief sowie einer kommentierten Präsentation zum Thema „Was gibt es Neues im Verband“, die direkt in Innungsversammlungen eingesetzt werden kann.
Positive Bilanz der Versammlung
Intensive Gespräche, ein reger Austausch und große Einigkeit prägten die Frühjahrsversammlung. Mit der Verabschiedung der Jahresrechnung sowie der Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung endete die Sitzung mit einem klaren Signal der Geschlossenheit – und mit vielen positiven Impulsen für die weitere Verbandsarbeit.
Branchentreff in Berlin: Zukunft des Metallhandwerks im Fokus
Am 8. und 9. Mai 2026 trifft sich das Metallhandwerk in Berlin zum Austausch über zentrale Zukunftsfragen der Branche. Vertreter aus Betrieben, Organisationen und Verbänden diskutieren gemeinsam, welche Rahmenbedingungen das Handwerk künftig braucht – und was sich verändern muss, damit unsere Unternehmen auch morgen erfolgreich arbeiten können.
Zum Auftakt am Freitag steht unter dem Leitmotiv „Was braucht das Metallhandwerk – und was muss sich ändern?“ der Blick auf die strategischen Herausforderungen der Branche im Mittelpunkt. Am Samstag folgen praxisnahe Fachforen zu Themen wie Nachwuchsgewinnung, Normung sowie Social Media und KI im Betrieb.
Ein abwechslungsreiches Begleitprogramm sowie eine gemeinsame Abendveranstaltung bieten darüber hinaus viel Raum für Austausch und Networking.
Im Anschluss finden Sie die einzelnen Programmpunkte im Überblick.
Freitag, 08. Mai 2026
Der Freitag steht im Zeichen eines wirtschaftspolitischen Forums. Unter dem Leitmotiv
„Was braucht das Metallhandwerk – und was muss sich ändern, damit unsere Betriebe auch morgen erfolgreich arbeiten können?“ diskutieren Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Handwerk über die zentralen Rahmenbedingungen für eine starke Zukunft unserer Betriebe.
12:00 Uhr
Get Together
13:00 Uhr
Begrüßung: Metallhandwerk 2030 – Was jetzt zählt.
Willi Seiger, Präsident Bundesverband Metall
13:45 Uhr
Der Mittelstand zwischen aktuellen Herausforderungen und Chancen
Prof. Dr. Dr. Friederike Welter, Präsidentin des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn und Professorin an der Universität Siegen
14:30 Uhr
Pause & Networking
15:15 Uhr
Possoch klärt: Metallhandwerk ist Mittelstand, das Rückgrat der Deutschen Wirtschaft!
Vortrag mit multimedialer Begleitung – Zahlen, Daten, Fakten
Dominic Possoch, Wirtschaftsredakteur (Journalist Bayerischer Rundfunk)
16:00 Uhr
Deutschland in der Dauerkrise – und was jetzt hilft: Wirtschaftspolitik für die 99 Prozent
Jörg Dittrich, Präsident Zentralverband Deutsches Handwerk
16:45 Uhr
Wirtschaftspolitisches Forum:
Ohne (Metall)HANDWERK keine Zukunft – Ist Deutschland noch zu retten?!
Prof. Dr. Friederike Welter, Präsidentin des IfM – Instituts für Mittelstandsforschung
Alexander Hoffmann MdB, Vorsitzender der CSU im Bundestag
Jörg Dittrich, Präsident ZDH – Zentralverband Deutsches Handwerk
Dominic Possoch, Wirtschaftsjournalist
Willi Seiger Präsident, BVM – Bundesverband Metall
19:00 Uhr
Abendveranstaltung in der „Grand Bar Berlin“
Samstag, 9. Mai 2026
Am Samstag stehen drei Fachforen im Fokus, die sich mit den entscheidenden Herausforderungen und Chancen des Metallhandwerks befassen.
Praxisforen – Zukunftsthemen greifbar gemacht
09:00 Uhr
Forum 1 – Nachwuchsgewinnung und zeitgemäße Aus- und Fortbildung
Rolf Rehbold, Bereichsleiter Berufsbildung im Bundesverband Metall
Deborah Kroef, Referentin Berufsbildung im Bundesverband Metall
Sandra Damaschke, Personal- und Marketingleiterin Metallbau Windeck
Katrin Rasch, Stellv. Direktorin & Geschäftsführerin Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk (FBH) (angefragt)
10:00 Uhr
Forum 2 – Warum Normung im Mittelstand den wirtschaftlichen Erfolg sichert
Alexandra Horn, Abteilungsleiterin Deutsches Institut für Normung DIN e.V.
und Geschäftsführerin des KMU-Rats im DIN
Dr. Gesa Koglin, Referatsleiterin Innovation und Technik im ZDH und Vorsitzende des KMU-Rats im DIN
Klaus Mayerhofer, Geschäftsführer Metall-Zert GmbH
Karsten Zimmer, Bereichsleiter Technik Bundesverband Metall
11:00 Uhr
Pause & Networking
11:30 Uhr
Forum 3 – Social Media und KI-Anwendung im Betrieb – praxisnah und konkret
Yannick Weber, Geschäftsführer WTMedia Solution,
Nico Höffer, Inhaber NH Metalltechnik
Isabel Schaefers, Geschäftsführerin G. Schaefers GmbH
12:30 Uhr
Abschluss und Ausblick 2027
Diether Hils, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Metall
Lunch Buffet To Go
Rahmenprogramm
Entdecken Sie Berlin!
Tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte und das lebendige Herz der deutschen Hauptstadt! Begleiten Sie uns zunächst auf einer exklusiven 3‑stündigen Stadtführung mit Original Berlin Walks, einem der renommiertesten Anbieter für kulturelle Entdeckungserlebnisse in Berlin.
Auf der „Berlin entdecken”-Tour erleben Sie:
- Die preußische Geschichte Berlins – vom Aufstieg der Hohenzollern über Friedrich den Großen bis zur Reichsgründung 1871 und dem Aufbau Berlins zur imperialen Hauptstadt.
- Die Museumsinsel als UNESCO-Welterbe – ein architektonisches Gesamtkunstwerk aus fünf Museen, erbaut im 19. Jahrhundert als preußisches Bildungs- und Prestigeprojekt von internationalem Rang.
- Das Humboldt Forum im rekonstruierten Berliner Schloss – Symbol preußischer Macht, Zentrum der Hohenzollern-Herrschaft und heute Schauplatz aktueller Debatten um koloniales Erbe und Erinnerungskultur.
- Fachkundige Guides, die Berlins preußische Vergangenheit lebendig erzählen – mit spannenden Hintergründen, historischen Zusammenhängen und Einblicken in die Bedeutung dieser Orte für Berlin heute.
Diese Tour ist ideal für alle, die Berlins imperiale Geschichte fundiert und hautnah erleben wollen – perfekt als Auftakt zu einem inspirierenden Tag!
Genussvoller Ausklang der Tour beim Weintasting
Im Anschluss findet der Tag einen entspannten Ausklang bei einer Weinverkostung in der Vinothek Leierkasten .
Hier werden Ihnen erlesene Weine serviert und dazu ausgewählte Begleiter wie Brot, Käse und Oliven. Lassen Sie den Nachmittag in stilvoller Atmosphäre ausklingen und tauschen Sie sich über Erlebtes aus. Seien Sie dabei – erleben Sie Berlin mit allen Sinnen!
Die Tour findet in einer kleinen Gruppe von maximal 25 Teilnehmern statt – für ein intensives und persönliches Erlebnis.
MetallAkademie
Unsere Workshops und Webinare sind von Profis für Profis und auch mit Profis. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Inhalte die erforderliche Detailtiefe haben, um auch komplexere Anwendungsfelder zu erschließen.
Unsere Angebote im April 2026
Prüfung von Leitern, Tritten und Rundschlingen …
MitarbeiterMarketing – Vom Mitarbeiter zum Fan
MitarbeiterMarketing – Vom Fan zum Botschafter
Der AI Act: Was Handwerksbetriebe jetzt wissen sollten
Mit dem Artificial Intelligence Act (AI Act) hat die Europäische Union erstmals ein umfassendes Regelwerk für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz geschaffen. Ziel der Verordnung ist es, den verantwortungsvollen Einsatz von KI zu sichern und mögliche Risiken zu minimieren.
Der AI Act ist bereits am 1. August 2024 in Kraft getreten. Seine Regelungen werden schrittweise umgesetzt und gelten in weiten Teilen ab August 2026 vollständig. Für viele Handwerksbetriebe stellt sich daher die Frage: Was bedeutet das konkret für den eigenen Betrieb?
Checkliste zum AI Act
Schnell prüfen: Erfüllt Ihr Betrieb die Anforderungen?
Haben Sie an alles gedacht? Machen Sie jetzt den Test! Mit der Checkliste zum AI Act vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk erhalten Sie eine erste Orientierung, welche grundlegenden Maßnahmen für Ihren Betrieb relevant sind und was Sie zeitnah umsetzen sollten.
Finden Sie es direkt heraus.
Nicht jede Regel betrifft jeden Betrieb
Der AI Act unterscheidet zwischen Anbietern von KI-Systemen und Betrieben, die KI lediglich nutzen. Für Handwerksunternehmen, die KI-Anwendungen nur einsetzen – etwa zur Textunterstützung, für Chatbots oder in Softwarelösungen – sind die Anforderungen in der Regel deutlich geringer als für Entwickler solcher Systeme.
Viele besonders strenge Vorgaben betreffen KI-Anwendungen mit hohem Risiko oder sogar verbotene Systeme, beispielsweise manipulative KI oder ungezielte Gesichtserkennung. Solche Anwendungen spielen im Handwerk meist keine Rolle.
Neue Rolle der Bundesnetzagentur
In Deutschland soll künftig die Bundesnetzagentur eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des AI Act übernehmen. Nach einem Kabinettsbeschluss vom Februar 2026 soll sie als Koordinierungsstelle, Marktüberwachungsbehörde und Ansprechpartner für die KI-Verordnung fungieren. Der entsprechende Gesetzentwurf muss noch durch Bundestag und Bundesrat, größere Änderungen werden jedoch derzeit nicht erwartet.
KI-Kompetenz wird Pflicht
Ein wichtiger Punkt für viele Betriebe ist die sogenannte KI-Kompetenz. Der AI Act verlangt, dass Mitarbeitende, die mit KI-Systemen arbeiten, über ausreichende Kenntnisse im Umgang mit diesen Technologien verfügen.
In der Praxis bedeutet das:
Schulungen oder Webinare zu KI-Tools wahrnehmen
Mitarbeitende über den Einsatz von KI informieren
Schulungen und Maßnahmen möglichst dokumentieren
Bei zugekauften KI-Lösungen bieten die Hersteller häufig entsprechende Produktschulungen an. Werden frei verfügbare KI-Tools genutzt, sollten Betriebe sicherstellen, dass Mitarbeitende grundlegende Kenntnisse besitzen.
Transparenz beim Einsatz von KI
Für viele typische KI-Anwendungen im Betrieb gelten vor allem Transparenzpflichten. Nutzer sollen erkennen können, wenn sie mit KI interagieren oder KI-generierte Inhalte sehen. Das lässt sich oft einfach umsetzen, zum Beispiel durch Hinweise wie:
„Dieser Chatbot wird von KI unterstützt.“
„Texte wurden teilweise mit KI erstellt.“
Praktische Schritte für Betriebe
Wer bereits KI einsetzt, sollte einige grundlegende Punkte beachten:
dokumentieren, welche KI-Systeme im Betrieb genutzt werden
Mitarbeitende schulen und die Teilnahme festhalten
klare Regeln für den Einsatz von KI im Betrieb definieren
Transparenz gegenüber Kunden und Nutzern schaffen
Datenschutz beachten, etwa beim Umgang mit sensiblen Daten
Betriebe, die aktuell noch keine KI einsetzen, müssen zunächst nichts unternehmen. Eine Basisschulung zum Thema KI kann dennoch sinnvoll sein, um vorbereitet zu sein, wenn künftig KI-Funktionen in Software oder Arbeitsprozessen eingesetzt werden.
In dem Video wird der AI Act kompakt und verständlich erklärt.
Feinwerkmechanikpreis 2026: Jetzt mit Ihrem Projekt bewerben
Ob innovatives Produkt, besonderes Ausbildungsprojekt oder eine clevere Lösung aus dem Betriebsalltag – herausragende Leistungen im Feinwerkmechanikerhandwerk verdienen Aufmerksamkeit. Der Feinwerkmechanikpreis 2026 bietet die Gelegenheit, Können, Kreativität und technische Lösungen einer breiten Fachöffentlichkeit zu präsentieren.
Gesucht werden Projekte und Ideen aus den Jahren 2021 bis 2026, zum Beispiel:
technisch innovative Produkte
die Umsetzung neuer Technologien
Lösungen für Kunden- oder eigene technische Herausforderungen
Arbeiten für außergewöhnliche Kunden
Verbesserungen der Organisationsstruktur im Betrieb
Projekte aus der Berufsausbildung
Hinter jedem erfolgreichen Projekt steckt eine spannende Geschichte: Wie kam es zum Auftrag? Welche Herausforderung galt es zu lösen? Und welche Idee führte schließlich zum Ergebnis? Genau diese Geschichten sind gefragt.
Bewerbung bis 31. Mai möglich
Die Bewerbungsphase läuft vom 1. Januar bis 31. Mai 2026. Nach der Jurysitzung Ende Juni werden mit den Gewinnerbetrieben im Sommer Videoporträts erstellt. Die feierliche Preisverleihung findet am 23. Oktober 2026 auf dem Metallkongress in Würzburg statt.
Mehr als nur eine Auszeichnung
Die Gewinner profitieren von umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit:
ein professionelles Video über das ausgezeichnete Projekt
ein Marketingpaket mit Siegerlogo, Fotos und Pressemeldung
Berichterstattung in der Fachzeitschrift M&T sowie online und in den Social-Media-Kanälen
eine handgefertigte Trophäe aus dem Metallhandwerk
zwei Tickets inklusive Übernachtung für den Metallkongress 2026
Nutzen Sie die Chance, Ihre Arbeit und Ihr Unternehmen sichtbar zu machen – und zeigen Sie, was im Feinwerkmechanikerhandwerk steckt.
Weitere Infos
MetallCampus
Unterstützung – sofort und digital!
Auf dem MetallCampus sind die digitalen Angebote des nordrhein-westfälischen Metallhandwerks gebündelt. Viele Angebote sind für die Mitglieder der nordrhein-westfälischen Metallinnungen kostenfrei – anmelden lohnt sich also!

In dieser Broschüre sind alle wichtigen Tarifregelungen übersichtlich zusammengefasst. Sie enthält den Manteltarifvertrag, den Lohntarifvertrag und den Gehaltstarifvertrag sowie die Vereinbarung über Ausbildungsvergütungen. Darüber hinaus sind das Urlaubsabkommen, der Tarifvertrag über Sonderzahlungen und der Tarifvertrag zur Schaffung betrieblicher Bündnisse für Arbeit enthalten. Ergänzt wird die Sammlung durch die Vereinbarung zur zusätzlichen Altersvorsorge und den Tarifvertrag über altersvorsorgewirksame Leistungen. Auch die Tarifvereinbarung über die Umsetzung des Teilzeit- und Befristungsgesetzes sowie die Tarifvereinbarung zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) sind Bestandteil der Broschüre. Abgerundet wird die Übersicht durch die aktuellen Tariftabellen.

Im Metallhandwerk entscheidet das Angebot oft über den Erfolg oder Misserfolg der Unternehmen. Ohne ein Angebot wird lediglich ein Bruchteil der größeren Aufträge an metallhandwerkliche Unternehmen vergeben. Die Erstellung und damit auch die Gestaltung von Angeboten sind zu einem Wettbewerbsfaktor geworden. Vereinfachung, Systematisierung und Standardisierung bei den Bausteinen des Angebots, bei der Kalkulation aber auch beim Prozess der Angebotserstellung selbst führen zu spürbarer Entlastung der Mitarbeiter im Vertrieb und zur Verbesserung der Qualität der Angebote wie des Angebotsprozesses. Hier wollen wir Ihnen einen Einstieg in diesen Optimierungsprozess darstellen.

In dieser Broschüre sind alle maßgeblichen Tarifregelungen übersichtlich zusammengeführt. Sie umfasst den Manteltarifvertrag sowie das Lohn- und Gehaltsrahmenabkommen und das Lohn- und Gehaltsabkommen. Ebenfalls enthalten sind die Vereinbarung über Ausbildungsvergütungen sowie eine Zusatzvereinbarung zum Tarifvertrag. Darüber hinaus beinhaltet die Broschüre den Tarifvertrag über auswärtige Arbeiten und den Tarifvertrag zur Übernahme von Auszubildenden. Ergänzt wird die Zusammenstellung durch den Tarifvertrag über Sonderzahlungen, den Tarifvertrag zur Entgeltumwandlung zur Schaffung einer betrieblich organisierten Altersvorsorge sowie den Tarifvertrag über altersvorsorgewirksame Leistungen. Abgerundet wird die Broschüre durch den Tarifvertrag zum Ausgleich von Rentenabschlägen.
Alle weiteren Angebote des MetallCampus finden Sie hier
kurz notiert
Im März sind vier neue Folgen unseres Videopodcasts „4K im Metallhandwerk“ erschienen. Thematisch ging es um arbeitsrechtliche Fragen wie Arbeitsverhältnisse ohne schriftlichen Vertrag und Kündigungen trotz Krankschreibung, um den Umgang mit Weißrost auf verzinkten Bauteilen sowie um KI-Quickwins für das Metallhandwerk.
Wie immer liefern die Gespräche kompakte Einblicke, praxisnahe Tipps und Antworten auf Fragen aus dem betrieblichen Alltag.
Alle bisher erschienenen und alle zukünftigen Folgen finden Sie unter https://metall.link/yt4k
LifeTeachUs – Ausbildungsberufe direkt in die Schule bringen
Mit der Plattform LifeTeachUs können Ausbildungsbetriebe als sogenannte LifeTeacher direkt in Schulen aktiv werden und Jugendlichen praxisnahe Einblicke in ihre Berufe geben. Ob als kurzer Praxisimpuls im Unterricht oder als spannende Vertretungsstunde bei Unterrichtsausfall – Betriebe haben die Möglichkeit, ihre Ausbildung und den Arbeitsalltag authentisch vorzustellen und frühzeitig Interesse für ihre Berufe zu wecken. Das Engagement wird von den Jugendlichen sehr positiv aufgenommen – und bietet Betrieben eine kostenlose und wirkungsvolle Chance, ihre Berufe sichtbar zu machen und langfristig mehr Bewerbungen zu gewinnen.
Weitere Infos: https://www.lifeteachus.org/
Die Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland ist für viele Unternehmen wichtig – gleichzeitig aber mit zahlreichen Pflichten verbunden. In der Webinarreihe „Mitarbeiterentsendung in Europa – Länder im Fokus“ von IHK NRW und ZENIT/Enterprise Europe Network erhalten Unternehmen aus NRW zunächst einen Überblick über die Besonderheiten im Abgangsland Deutschland. Weitere Infos: https://metallhandwerk-nrw.de/news/webinarreihe-mitarbeiterentsendung-in-europa/
Zur Unterstützung bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung hat die Zentralstelle für Weiterbildung im Handwerk (ZWH) das digitale Berichtstool „Zukunftskompass Handwerk“ entwickelt. Seit dem 25. Februar 2026 steht eine Early-Access-Version des Online-Tools zur Verfügung, an deren Entwicklung auch der Bundesverband Metall und der Landesverband NRW mitgewirkt haben. Betriebe können das Tool bereits testen und durch Feedback zur weiteren Verbesserung beitragen. Ziel ist es, insbesondere kleinen und mittleren Handwerksbetrieben eine möglichst einfache und praxisnahe Nachhaltigkeitsberichterstattung zu ermöglichen.
Early-Access: https://zwh.de/zukunfts-kompass-handwerk-entdecken-sie-die-early-access-version-des-online-tools/
O-TON Metall ist eine neue Social-Media-Reihe, in der Vertreter aus dem Metallhandwerk kurze, pointierte Statements zu aktuellen Themen geben. Die Beiträge greifen praxisnahe Fragen aus Betrieben, Branche und Wirtschaft auf und machen Stimmen aus dem Handwerk sichtbar. Ziel ist es, Impulse für Diskussionen zu setzen und Einblicke aus erster Hand zu bieten. Die Reihe wurde im März gestartet und erscheint seitdem regelmäßig auf den Social-Media-Kanälen.
Der Fachkräftemangel stellt viele Handwerksbetriebe vor große Herausforderungen. Das Pilotprojekt Fachkräftebrücke Indien & NRW unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, motivierte und qualifizierte Nachwuchskräfte aus Indien für eine Ausbildung zu gewinnen.
Geeignete Bewerberinnen und Bewerber werden gezielt auf das Leben und Arbeiten in Deutschland vorbereitet – unter anderem durch Sprachtraining, interkulturelle Vorbereitung und eine kontinuierliche Begleitung im gesamten Vermittlungsprozess. Auch nach der Einreise erfolgt eine Unterstützung durch einen Welcome Officer.
Weitere Infos: https://www.lgh.nrw/index.php/fachkraefte-bruecke-indien-nrw
Vielen Dank, dass Sie unseren Newsletter lesen!
Wir freuen uns, dass Sie Teil unserer Leserschaft sind. Unser Ziel ist es, Ihnen stets hochwertige und relevante Inhalte zu liefern. Ihre Meinung ist uns wichtig – teilen Sie uns gerne mit, welche Themen Sie interessieren oder wie wir unseren Service verbessern können. Bleiben Sie dran für die nächste Ausgabe, in der wir weiterhin interessante Themen und die neuesten Entwicklungen für Sie aufbereiten.
Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute und freuen uns auf ein baldiges Wiederlesen!
Herzliche Grüße,
Ihr Team vom Fachverband Metall NW