November 2026
die wirtschaftliche Flaute im Metallhandwerk hält an. Eine nachhaltige Trendwende ist weiterhin nicht in Sicht. Schwache Nachfrage, rückläufige Auftragsbestände, hoher Preisdruck und steigende Kosten bestimmen nach wie vor den Alltag vieler Betriebe. Besonders nachdenklich stimmt mich, dass inzwischen knapp 60 Prozent der Unternehmen nur noch über einen Auftragsbestand von höchstens zwei Monaten verfügen. Das sind keine abstrakten Konjunkturdaten, sondern sie beschreiben die Realität, in der unsere Betriebe täglich Entscheidungen treffen müssen. Dass sich die Lage bislang nicht weiter verschärft hat, ist noch kein Grund zur Entwarnung. Umso wichtiger sind jetzt verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen, spürbare Entlastungen und ein konsequenter Abbau unnötiger Bürokratie. Wir werden die Situation deshalb weiterhin aufmerksam beobachten und die Interessen unserer Mitgliedsbetriebe gegenüber Politik und Öffentlichkeit deutlich vertreten.
Wie wichtig es ist, Herausforderungen gemeinsam anzugehen und die Zukunft unseres Handwerks aktiv zu gestalten, hat auch der Metallkongress 2026 am 23. und 24. Oktober in Würzburg gezeigt. Der Austausch über die betrieblichen und verbandlichen Herausforderungen macht deutlich: Wir können nicht alle Rahmenbedingungen selbst bestimmen. Wir können aber unsere Kräfte bündeln, Erfahrungen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Genau darin liegt eine wichtige Stärke unserer Verbandsorganisation.
Auch diese FachInfo zeigt, wo wir ansetzen können: bei der Gewinnung und Förderung unseres beruflichen Nachwuchses, bei neuen fachlichen und technischen Anforderungen sowie bei der Erschließung zusätzlicher Perspektiven für unsere Betriebe. Ob durch individuelle Unterstützung während der Ausbildung, geförderte Auslandspraktika oder aktuelle Informationen aus der MetallAkademie – wir möchten Ihnen konkrete Anregungen und Hilfestellungen für die betriebliche Praxis bieten.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre, gutes Gelingen bei Ihren Vorhaben und trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage Zuversicht und Erfolg.
Ihr
Stephan Lohmann Geschäftsführer Fachverband Metall NW
Unsere heutigen Themen:
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Über den ZINQ Planer 2027
Klein, handlich und voller wertvoller Tipps für den Arbeitsalltag im Metallhandwerk: Der jährlich erscheinende ZINQ Planer bietet praktische Informationen zu Produkt- und Serviceangeboten sowie anschauliche Best-Practice-Beispiele. Ein besonderes Highlight der aktuellen Ausgabe ist die DIN EN ISO 1461:2022 „Durch Feuerverzinken auf Stahl aufgebrachte Zinküberzüge (Stückverzinken) – Anforderungen und Prüfung“.
Unser Tipp: Wer die ZINQ Planer über mehrere Jahre aufbewahrt, baut sich nach und nach eine hilfreiche Normensammlung für die betriebliche Praxis auf.
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Teilnahmebedingungen
Der Fachverband Metall NRW verlost unter den teilnehmenden Mitgliedsbetrieben 20x 1 Exemplar "ZINQ Planer 2027". An der Verlosung nimmt jeder teil, der seinen Firmennamen, seine postalische Adresse sowie seine E-Mail-Adresse bis zum Einsendeschluss am 06.11.2026 über das Formular auf dieser Website oder per E-Mail an fvm@metallhandwerk-nrw.de mit dem Betreff „Verlosung ZINQ Planer“ übermittelt.
Die Gewinner werden unter den Teilnehmenden durch Los ermittelt. Sie werden per E-Mail über den Gewinn informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Gewinner werden auf unserer Website mit vollständigen Namen genannt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklären Sie sich mit der Veröffentlichung Ihres Namens einverstanden.
Soweit es sich um personenbezogene Daten handelt, erfolgt die Verarbeitung und Speicherung auf der Grundlage von Art. 6 Abs. 1 b) DSGVO. Die Daten werden 1 Jahr nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht. Die Gewinner haben das Recht, Auskunft über die Verarbeitung ihrer Daten sowie Berichtigung oder Löschung ihrer Daten zu verlangen. Weiterhin steht ihnen ein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung ihrer Daten zu. Weitere Informationen darüber finden sich in unserer Datenschutzerklärung.
Keine Trendwende im Metallhandwerk
Die wirtschaftliche Lage im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk bleibt auch zum Ende des dritten Quartals angespannt. Das aktuelle Konjunkturblitzlicht des Fachverbandes Metall NW zeigt: Eine nachhaltige Erholung ist weiterhin nicht in Sicht. Die Unternehmen bewegen sich vielmehr auf einem niedrigen Niveau, das von schwacher Nachfrage, anhaltendem Preiswettbewerb und hohen Kosten geprägt ist.
Nur knapp jedes fünfte Unternehmen (19,4 Prozent) bewertet die aktuelle Geschäftslage als gut. Demgegenüber beurteilen 17,9 Prozent ihre Lage als mangelhaft oder ungenügend. Mit einem Durchschnittswert von 3,50 auf der zugrunde liegenden Bewertungsskala bleibt die Stimmung damit insgesamt verhalten.
Besonders deutlich zeigt sich die schwierige Situation beim Auftragsbestand. Bei 40,3 Prozent der befragten Unternehmen ist dieser zuletzt gesunken. Nur 13,2 Prozent konnten einen Anstieg verzeichnen. Knapp 60 Prozent der Betriebe verfügen zudem über einen Auftragsbestand von höchstens zwei Monaten.
Auch der Blick nach vorn gibt wenig Anlass für Optimismus. Die Hälfte der Unternehmen erwartet für das laufende Jahr keine Veränderung ihrer wirtschaftlichen Situation. 41,1 Prozent rechnen dagegen mit einer Verschlechterung. Nur 8,5 Prozent gehen von einer Verbesserung aus. Die Investitionsbereitschaft bleibt entsprechend zurückhaltend: Lediglich 30,2 Prozent der Unternehmen planen Investitionen.
Hoher Preisdruck trifft auf steigende Kosten
Neben der schwachen Nachfrage belastet insbesondere der zunehmende Preisdruck die Unternehmen. Nur 7 Prozent bewerten die erzielten Preise als gut. 41,1 Prozent halten sie lediglich für ausreichend, weitere 25,6 Prozent sogar für ungenügend.
Bei den größten Schwierigkeiten stehen die Bürokratiekosten mit 62,8 Prozent der Nennungen an erster Stelle. Es folgen der Fachkräftemangel mit 58,9 Prozent sowie die Kosten für Zulieferungen mit 58,1 Prozent. Mehr als die Hälfte der Unternehmen nennt außerdem den Preiswettbewerb beim Kunden als Belastung. Bei 47,3 Prozent stellt zudem der Auftragsmangel ein Problem dar.
„Die Zahlen zeigen vor allem eines: Die erhoffte Trendwende ist bislang ausgeblieben. Die wirtschaftliche Lage im Metallhandwerk verharrt auf einem niedrigen Niveau“, kommentiert Stephan Lohmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Metall NW, die Ergebnisse. „Unsere Betriebe stehen weiterhin unter einem erheblichen Druck. Auf der einen Seite fehlt es an ausreichenden Aufträgen und die Preise stehen unter Druck, auf der anderen Seite steigen Kosten und bürokratischer Aufwand. Das erschwert es den Unternehmen, Spielräume für Investitionen und Beschäftigung zu schaffen.“
Lohmann sieht deshalb weiterhin dringenden Handlungsbedarf: „Die Unternehmen brauchen jetzt vor allem verlässliche Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen. Wenn fast zwei Drittel der Betriebe die Bürokratiekosten als Belastung nennen und gleichzeitig die Kosten für Zulieferungen und Personal hoch bleiben, wird deutlich, wo angesetzt werden muss. Entlastung darf nicht nur angekündigt werden – sie muss in den Betrieben tatsächlich ankommen.“
Keine Verschärfung – aber auch keine Entwarnung
Das aktuelle Konjunkturblitzlicht zeichnet damit ein Bild, das sich auch mit den Ergebnissen des vorherigen Halbjahresberichts deckt: Die schwierige wirtschaftliche Situation setzt sich fort. Eine deutliche Verschlechterung der Stimmung ist zwar nicht erkennbar, eine spürbare Belebung allerdings ebenso wenig. Bereits zum Ende des ersten Halbjahres hatte der Fachverband auf die schwache Nachfrage, den zunehmenden Preiswettbewerb und die niedrige Investitionsneigung hingewiesen.
„Wir sehen derzeit eher ein Verharren als eine Trendwende, so Lohmann. „Das mag auf den ersten Blick nach Stabilität klingen. Für die Unternehmen bedeutet es aber: Die Belastungen bleiben bestehen. Deshalb darf sich die Politik mit dem erreichten Zustand nicht zufriedengeben. Entscheidend ist, jetzt die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass aus dem Verharren wieder Bewegung und aus Bewegung wieder Wachstum werden kann.“
Stephan Lohmann
Geschäftsführer
Fachverband Metall NW
Stark durch die Ausbildung, fit im Beruf
Nicht alle Jugendlichen starten mit den gleichen Voraussetzungen ins Berufsleben. Viele brauchen jemanden, der an sie glaubt, ihnen zuhört und sie unterstützt. VerAplus stellt Auszubildenden, die Unterstützung wünschen, ehrenamtliche Profis im Ruhestand zur Seite – immer nach dem 1:1-Prinzip. Individueller geht es nicht, und darin liegt auch das Erfolgsrezept des Angebots: VerAplus-Begleitungen führen zu 75 Prozent zum Ziel!
Die Ausbildungsbegleitungen werden von Expertinnen und Experten des SES übernommen: von Fachleuten mit der Erfahrung eines ganzen Berufslebens und Know-how aus allen Branchen. Volker Lieb, VerAplus-Regionalkoordinator, erläutert das Angebot in unserem Interview:
Fachverband: Eine Ausbildung läuft nicht immer geradlinig. Was können Auszubildende / Ausbildungsunternehmen tun, wenn sie merken: ‚Ich komme gerade alleine nicht weiter‘?
Volker Lieb: Wenn es in der Ausbildung stockt, kann es viele Ursachen geben: Lernprobleme, z.B. im mathematischen Bereich, Motivationsprobleme oder – was heute in den Vordergrund gerückt ist – sprachliche Defizite. Je kleiner ein Betrieb ist, desto schwieriger ist es, systematisch Unterstützung zu leisten. Also ist es wichtig, Hilfestellung von außen zu suchen – und zwar so früh wie möglich!
Fachverband: Wie funktioniert die Unterstützung durch VerAPlus konkret: Wie finden Auszubildende ihren persönlichen Coach, wie läuft die Begleitung ab und was macht diese Unterstützung für die Jugendlichen besonders?“
Volker Lieb: Die Ehrenamtsinitiative VerAplus arbeitet bundesweit – z.Zt. werden ca. 4000 junge Menschen von berufserfahrenen Coaches in der Ausbildung begleitet. Das besondere an dieser Unterstützung ist das 1:1-Tandemprinzip, d.h. dass jeder Auszubildende von 1 Begleiter individuell gefördert wird. Der Zugang ist einfach: auf der Internet-Seite www.vera.ses-bonn.de findet sich ein Anmeldeformular. Nach Ausfüllen und Abschicken wird die Anfrage von der VerAplus-Zentrale in Bonn bearbeitet, anschließend erfolgt eine Rückmeldung.
Fachverband: Welchen konkreten Vorteil hat VerAPlus aus Ihrer Sicht für die ausbildenden Unternehmen – und warum lohnt es sich für einen Betrieb, seine Auszubildenden auf dieses kostenlose Unterstützungsangebot aufmerksam zu machen?“
Volker Lieb: Ein Vorteil für das Unternehmen besteht sicherlich darin, dass die Unterstützung des Auszubildenden ausgelagert wird. Manche Betriebe sind heute kaum mehr in der Lage, zeitliche/ personelle Ressourcen für solche (notwendigen) zusätzlichen Leistungen zur Verfügung zu stellen. Das Angebot von VerAplus ist kostenlos für das Unternehmen und den Auszubildenden – Voraussetzung ist allerdings eine entsprechende Motivation des jungen Menschen, sich freiwillig auf diese Unterstützung einzulassen.
Fachverband: Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, mit uns dieses kleine Interview zu führen.
Volker Lieb,
VerAplus-
Regionalkoordinator
Kontakt:
VerAplus
Verbesserung von Ausbildungserfolgen
Senior Expert Service (SES) gGmbH
Kaiserstr. 185, 53113 Bonn
https://vera.ses-bonn.de/
Tel.: +49 228 26090-40
MetallAkademie
Unsere Workshops und Webinare sind von Profis für Profis und auch mit Profis. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Inhalte die erforderliche Detailtiefe haben, um auch komplexere Anwendungsfelder zu erschließen.
Unsere Angebote im November & Dezember 2026
Prüfung von Leitern, Tritten und Rundschlingen …
Webinar zur neuen EU Maschinenverordnung (EU) 2023/1230
Mit dem Ausbildungsberuf .
Neue Erfahrungen sammeln, andere Arbeitsweisen kennenlernen und dabei fachlich wie persönlich wachsen: Mit den Einzelstipendien „let’s go!“ und „lift!“ können Auszubildende aus dem Handwerk ein gefördertes Praktikum in einem europäischen Land absolvieren. Auch für Betriebe des Metallhandwerks bietet das Programm interessante Möglichkeiten, ihren Nachwuchs gezielt zu fördern.
Ein Auslandsaufenthalt muss nicht erst nach der Ausbildung beginnen. Die Programme „let’s go!“ und „lift!“, die im Rahmen des europäischen Erasmus+-Programms angeboten werden, ermöglichen Auszubildenden aus dem Handwerk individuelle, zeitlich befristete Betriebspraktika im europäischen Ausland. Auch Gesellen und Facharbeiter können teilnehmen, sofern ihre Abschlussprüfung nicht länger als zwölf Monate zurückliegt.
In der Regel dauert ein Auslandsaufenthalt drei Wochen. Dabei spielt es keine Rolle, zu welchem Zeitpunkt der Aufenthalt stattfindet, welches europäische Land gewählt wird oder welcher Ausbildungsberuf ausgeübt wird.
Fachliche Erfahrungen sammeln – persönlich selbstständiger werden
Ein Auslandspraktikum bietet weit mehr als einen Blick über den eigenen beruflichen Tellerrand. Die Teilnehmenden lernen andere betriebliche Abläufe und Arbeitsweisen kennen, können neue Techniken kennenlernen und sammeln Erfahrungen in einem ungewohnten Arbeits- und Lebensumfeld.
Damit der Aufenthalt erfolgreich verläuft, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fachlich, sprachlich, interkulturell und pädagogisch vorbereitet. Zusätzlich erhalten sie einen Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten. Die Höhe richtet sich nach dem jeweiligen Zielland.
Gerade für junge Menschen kann die Erfahrung im Ausland ein wichtiger Entwicklungsschritt sein: Sie gewinnen an Selbstständigkeit und Selbstvertrauen, verbessern ihre Sprachkenntnisse und lernen, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden.
Auch für kleinere Metallbetriebe interessant
Für viele Unternehmen stellt sich bei einem Auslandsaufenthalt zunächst die Frage nach dem organisatorischen und wirtschaftlichen Aufwand. Genau hier können die Einzelstipendien ansetzen.
Die Programme richten sich ausdrücklich auch an Unternehmen, die über kein eigenes Filial- oder Niederlassungsnetz im europäischen Ausland verfügen. Der Auslandsaufenthalt wird als individuelles, zeitlich begrenztes Projekt organisiert. Damit können auch kleinere und mittlere Handwerksbetriebe ihren Auszubildenden internationale Erfahrungen ermöglichen.
Für Unternehmen kann ein solcher Aufenthalt zugleich ein Instrument der Ausbildungs- und Fachkräftesicherung sein. Wer jungen Menschen Entwicklungsmöglichkeiten bietet und ihnen Vertrauen entgegenbringt, stärkt ihre Eigenverantwortung und erweitert ihre beruflichen Kompetenzen.
Ein Plus für Ausbildung und Arbeitgeberattraktivität
Internationale Erfahrungen können damit zu einem zusätzlichen Baustein einer modernen Ausbildung werden. Gerade im Metallhandwerk, in dem technische Entwicklungen, internationale Lieferketten und der Austausch über Ländergrenzen hinweg zunehmend an Bedeutung gewinnen, lohnt sich der Blick über den eigenen Betrieb hinaus.
Für Auszubildende kann ein Auslandspraktikum eine besondere Erfahrung während der Ausbildung sein. Für Betriebe bietet sich gleichzeitig die Möglichkeit, Ausbildung attraktiver zu gestalten und engagierten Nachwuchskräften zusätzliche Perspektiven zu eröffnen.
Interesse geweckt?
Die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) stellt auf ihrer Website ausführliche Informationen zu den beiden Programmen, den Voraussetzungen und den erforderlichen Bewerbungsunterlagen bereit.
Weitere Informationen zu den Einzelstipendien „let’s go!“ und „lift!“:
www.lgh.nrw – Einzelstipendien
Für Fragen steht bei der LGH die Koordinatorin der Einzelstipendien, Gülbahar Okutucu, zur Verfügung.
Fachgruppe Metallgestaltung tagt in der Dombauhütte Köln
Ein Ort voller Geschichte, ein Kreis voller Leidenschaft: Am Freitag, dem 16. Oktober 2026, hat die Fachgruppe Metallgestaltung des Fachverband Metall NW ihre Fachgruppenveranstaltung in der Dombauhütte Köln am Kölner Dom durchgeführt. Pünktlich um 13:00 Uhr begann ein Nachmittag, der 18 Teilnehmer begeisterte und lange in Erinnerung bleiben wird.
Nach der herzlichen Begrüßung durch den Fachgruppenleiter ging es auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise: Die Führung durch die Ausgrabung des Kölner Doms und durch das Innere des Doms ließ die Teilnehmer staunen und machte die Dimensionen dieses Bauwerks greifbar.
Spannend wurde es auch bei den Fachvorträgen: Thomas Hecker (Domschmied) widmete sich der Änderung des Berufsbildes 1989 unter dem Titel „Vom Schmied zum Metallgestalter“. Michael Stratmann (Landesfachgruppenleiter) stellte das Konzept eines Gitters an der Nordseite des Kölner Doms vor, und Lars Preißner (Fachverband Metall NW) berichtete über Neues aus dem Verband.
Mit viel Schwung ging es anschließend in die Wahlen, die einstimmig ausfielen: Thomas Hecker (Dombauhütte Köln) wurde als Fachgruppenleiter gewählt, Pascal Reichert (reSchmiede) als sein Stellvertreter. Den Fachausschuss Metallgestaltung bilden künftig Michael Poos, Stefan Oligschleger und Jörg Bontenbroich.
Gegen 18:00 Uhr endete eine Veranstaltung, die das Miteinander im Metallhandwerk eindrucksvoll zeigte. Wir freuen uns auf die kommende Zeit mit der neuen Fachgruppenführung und sagen allen Beteiligten: Danke für diesen gelungenen Tag!
Kurz notiert
Vom 5. bis 8. April 2027 präsentiert sich das Metallhandwerk auf der HANNOVER MESSE am Gemeinschaftsstand „Handwerk & Hightech – Präzision Made in Germany“ im Bereich „Industrial Engineering & Supply“. Angesprochen sind insbesondere Betriebe mit industriellem Zuliefergeschäft oder spezialisierten Fertigungskompetenzen. Der Gemeinschaftsstand erleichtert den Messeauftritt mit einem umfassenden Beteiligungspaket. Die Kosten beginnen bei 440 Euro Anmeldebeitrag zuzüglich 779 Euro pro Quadratmeter und Mehrwertsteuer. Interessierte Unternehmen erhalten weitere Informationen bei Thomas Röper vom Bundesverband Metall.
Im Oktober widmet sich der 4K-Podcast vier Themen, die Metallhandwerksbetriebe aktuell beschäftigen. Das Konjunkturblitzlicht zeigt, wie die wirtschaftliche Lage in den Betrieben eingeschätzt wird und welche Bedeutung die Ergebnisse für die Arbeit des Fachverbandes und die Tarifverhandlungen im Frühjahr 2027 haben.
Außerdem geht es um die neue Maschinenverordnung und die Frage, was Betriebe bei technischen und rechtlichen Anforderungen beachten müssen. Eine weitere Ausgabe stellt den Messeauftritt des Metallhandwerks in den Mittelpunkt und zeigt, welche Chancen sich durch gemeinsame Präsentationen und den direkten Austausch ergeben. Zum Abschluss steht die KI-Verordnung im Fokus: Welche Anforderungen sind für Metallbetriebe relevant, wo liegen praktische Risiken und wie lässt sich Künstliche Intelligenz sinnvoll und verantwortungsvoll einsetzen?
Alle Folgen von „4K im Metallhandwerk“ gibt es auf YouTube: https://metall.link/yt4k
Die geplante Ausstellung „Metallgestaltung heute" im Xylon Museum in Schwetzingen sucht aktuell nach Ausstellern. Teofanis Polichroniadis-Fleig organisiert die Schau vom 21. November 2026 bis zum 13. Februar 2027 zusammen mit dem IFGS und den Fachgruppen Metallgestaltung des UVM und BVM.
Die Veranstaltung soll zeigen, was modernes Schmieden heute alles kann. Gesucht wird eine große Bandbreite an Arbeiten, von gut durchdachten Gebrauchsgegenständen bis hin zu handwerklich anspruchsvollen Zäunen, Geländern oder Skulpturen.
Das Gelände am Schwetzinger Schlossgarten eignet sich gut für schwere Stücke aus der Werkstatt. Die Vierflügelanlage ist ebenerdig gebaut und hat breite Tore. Wer ausstellt, kann mit dem Lieferfahrzeug direkt in den Innenhof fahren und problemlos entladen. Platz gibt es reichlich. Die Arbeiten verteilen sich auf 90 Quadratmeter Innenfläche, 30 Quadratmeter unter einem Dach im Freien sowie 1.453 Quadratmeter Freigelände.
Anlieferung und Aufbau finden am 13. und 14. November 2026 statt. Am 16. November werden alle Werke professionell fotografiert und dokumentiert.
Am Abend des 23. Oktober 2026 verwandelte sich das Vogel Convention Center in Würzburg in die Bühne für die Spitzenleistungen des deutschen Handwerks. Im festlichen Rahmen des Metallkongresses wurde der renommierte Deutsche Metallbaupreis 2026 an herausragende Metallbaubetriebe verliehen. Die hochkarätige Auszeichnung der Fachzeitschrift M&T Metallhandwerk und Technik würdigt wegweisende, technisch anspruchsvolle und meisterhaft umgesetzte Projekte, die eindrucksvoll beweisen, wie Innovationskraft und traditionelle Handwerkskunst die Architektur und Industrie von morgen prägen.
Hier geht's zum Video der Preisverleihung (Youtube).
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Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute und freuen uns auf ein baldiges Wiederlesen!
Herzliche Grüße,
Ihr Team vom Fachverband Metall NW