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Dreikönigstreffen 2023 mit Klaus Müller

„Wir können beim Erdgas in den kommenden Monaten von einer gesicherten Versorgungslage und relativ stabilen Preisen ausgehen. Das Augenmerk richtet sich jetzt auf den kommenden Winter“, gab der Präsident der Bundesnetzagentur Klaus Müller am Donnerstagabend in Düsseldorf Teilentwarnung. Die Wirtschaft habe ihren Verbrauch frühzeitig reduziert, und inzwischen auch viele private Haushalte. „Diese Investitionen in Energieeffizienz und -einsparung fortzuführen, ist ein entscheidender Baustein, um auch gut durch den nächsten Winter 23/24 zu kommen, so Müller, der als Spitzengast auf dem traditionsreichen „Dreikönigtreffen“ der nordrhein-westfälischen Handwerksorganisation in der DZ Bank sprach. Große Kälte ab Herbst und weitere Beschädigungen der Infrastruktur wie bei den Nordstream-Pipelines seien mittelfristig die „größten Risikofaktoren“, so Müller in seinem Vortrag zum Thema „Welche Wege führen aus der Energie- und Gaskrise?“ Hemmnisse beim Ausbau der Erneuerbaren Energien würden weiter abgebaut, damit weniger Gas verstromt werde. „Wir werden aber auch Fragen der Entbürokratisierung von Bürgerenergie, der Sicherheit unserer kritischen Infrastruktur und zusätzlicher Gasspeicher angehen müssen, die auch für Wasserstoff geeignet sind“, führte Müller weiter aus.

„Nur eine stabile, ausreichende Verfügbarkeit von Energie“ werde zu „nachhaltig niedrigeren Preisen für Strom und Gas führen“, hatte zuvor bereits der gastgebende Präsident der Dachorganisation Handwerk.NRW, Andreas Ehlert in seiner Eröffnungsansprache festgestellt. Dazu müsse neben einer Entkopplung von russischer Abhängigkeit „die ressourcenschonende eigene Energieerzeugung schneller und besser vorankommen“, mahnte Ehlert – mithilfe „technologieoffener Innovation“ und durch Ausschöpfen der „großen Potenziale“ bei der Energieeffizienz.

Nach coronabedingt dreijähriger Pause konnte die Landeshandwerksvertretung bei ihrem Neujahrsempfang rund 250 Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Casino der DZ-Bankzentrale begrüßen, unter ihnen die Ministerin für Schule und Bildung, Dorothee Feller, Regierungspräsident Thomas Schürmann, der Präsident des Oberlandesgerichts Werner Richter und der bekannte Düsseldorfer Wettbewerbsökonom Professor Justus Haucap. Für die DZ Bank konnte das langjährige Vorstandsmitglied Thomas Ullrich in seinem Grußwort zu Beginn des Dreikönigessens von einer guten Entwicklung im Mittelstandsgeschäft der Genossenschaftsbank berichten.

Quelle: Pressemeldung HANDWERK.NRW

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