Zu einem politischen Meinungsaustausch traf sich Ministerpräsident Hendrik Wüst am 24. Februar 2026 in der Staatskanzlei mit dem Vorstand von HANDWERK.NRW. Die Meinung des Metallhandwerks vertrat dabei Willi Seiger, Vorsitzender des Fachverbandes Metall NW. Zur Sprache kamen handwerkspolitische Themen wie die Umsetzung des „Sondervermögens Infrastruktur“ und aktuelle Entwicklungen des Vergaberechts. Breiten Raum nahmen auch Fragen der schulischen und der beruflichen Bildung ein, insbesondere die angekündigte Einführung von ABC-Klassen im Vorschulalter und die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Intensiv erörtert wurden auch Reformoptionen zur Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme und zur Begrenzung der Lohnzusatzkosten, die insbesondere das personalintensive Handwerk stark belasten. Schließlich ging es auch um Fragen des Bürokratieabbau und der Staatsmodernisierung, die derzeit von der NRW-Landesregierung mit Nachdruck vorangetrieben wird.
Andreas Ehlert, Präsident von HANDWERK.NRW, dankte für das Treffen und hob hervor: „Den Arbeitgeber und Beschäftigten im Handwerk ist ei es ein besonderes Anliegen, dass wir beim Bürokratieabbau und bei der Reform des Sozialstaats bald messbare Erfolge erzielen und dadurch wieder zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und sozialpolitischer Stabilität gelangen. Dass Nordrhein-Westfalen bei der Debatte um Staatsmodernisierung zum föderalen Schrittmacher geworden ist, begrüßen wir ausdrücklich.“
Ministerpräsident Hendrik Wüst erklärte: „Das Handwerk ist eine tragende Säule für Wachstum, regionale Wertschöpfung und Beschäftigung in unserem Land. Nur mit starkem Handwerk schaffen wir zentrale Zukunftsprojekte wie die Energiewende, die Digitalisierung und den Wohnungsbau. HANDWERK.NRW gibt den Handwerkerinnen und Handwerkern in unserem Land eine starke Stimme. Für dieses Engagement und den unermüdlichen Einsatz gilt mein herzlicher Dank.“




