Am Freitag den 11.09.2026 war es endlich wieder soweit. Die bereits legendäre Motorradtour des Fachverband Metall NRW startete, bei angenehmen Wetter und trockenen Straßen, zur 19. Auflage, wie jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende.
Treffpunkt war in diesem Jahr das Hotel HKK in der Innenstadt von Wernigerode, wo die Tour am nächsten Tag durch Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge startete.
Die Anreise erfolgte bereits am Freitag. Während die Motorräder gut geparkt in einem eigens abgesperrten Bereich der Tiefgarage des Hotels parkten, trafen sich alle Fahrer und ggf. Beifahrer im Biergarten des Hotels zur Begrüßung und zum späteren gemeinsamen Abendessen im Hotel. Anschließend fand ein geselliger Abend mit vielen interessanten Gesprächen, u.a. rund um die Themen Metall und Motorräder statt.
Am nächsten Tag um 9 Uhr trafen sich alle Teilnehmer vorm Hotel zwecks letzter Absprachen und Informationen durch die Tourguides. Gestartet wurde in zwei Gruppen, zeitversetzt im Abstand von 10 Minuten. Die Anzahl und die Vielfalt der Motorräder war schon beeindruckend. Auch die unterschiedlichen KFZ-Kennzeichen an den Motorrädern war imposant. Gefühlt war jedes Kennzeichen aus NRW vertreten. Dies brachte von Passanten öfter die Frage auf, wie sich den so eine Gruppe zusammenfindet.
Die Tour führte über schöne kurvige Straßen und durch malerische Täler in einer großen Runde durch den Harz, oftmals entlang oder über der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze. Dabei war es, 36 Jahre nach der Wiedervereinigung, nicht leicht zu erkennen, auf welcher Seite der ehemaligen Grenze sich die Tour gerade befindet.
Zur Mittagszeit trafen sich auf der Hälfte der Strecke alle Teilnehmer beider Gruppen in Sankt Andreasberg im Berghotel Glockenberg zum gemeinsamen Mittagessen. Am Nachmittag ging es weiter über Höhenstraßen und durch Täler des Harz. Dabei muss an dieser Stelle den beiden Organisatoren und Streckenplanern, Kuno Peter und Markus Marré, ein großes Lob und Dankeschön für Ihren vorbereitenden Einsatz ausgesprochen werden.
Ein letzter Pausenstopp wurde an einem Bikertreff am Rappbodestausee, in der Nähe der Staumauer, eingelegt. Dort wurde ein intensiver Austausch bei Kaffee und weiteren Getränken in einem schönen Bikerumfeld praktiziert. Zusätzlich konnte ein kleiner Spaziergang zu einer spektakulären Stahlbaukonstruktion gemacht werden, eine der längsten Hängebrücken Deutschlands. Die 458,5 Meter lange Hängebrücke überspannt das Rappbodetal und bietet sensationelle Ausblicke.
Titan RT: eine der längsten Hängebrücken | HARZDRENALIN
Gegen 17 Uhr waren alle Teilnehmer, nach ca. 270 Kilometern, wieder unfallfrei und glücklich im Hotel, um dort die Eindrücke des Tages zu verarbeiten und bereits Ideen für das nächste Jahr zu sammeln.
Das besondere an der Motorradtour des Fachverbandes Metall NRW ist die Tatsache, dass alle Teilnehmer nicht nur das Thema Motorrad, sondern auch das Metallhandwerk mit seinen vielen Bereichen, eng verbindet. Diese Faktoren waren die Basis für viele nette Begegnungen und Gespräche. Dabei waren sich alle Teilnehmer sicher, dass sie das zweite Septemberwochenende im nächsten Jahr wieder fest für die Motorradtour 2027 geblockt haben. Das Interessante im nächsten Jahr ist der Fakt, dass es sich um die 20-jährige Jubiläumstour handelt. Aus dem Grund wird an dieser Stelle schon mal so viel verraten, dass die Tour im nächsten Jahr einen Tag länger gehen wird, die Anreise also bereits Donnerstag erfolgt. Somit werden im nächsten Jahr zwei geführte Tagestouren angeboten.
Wohin es genau im nächsten Jahr geht wird hier auf dieser Plattform noch bekanntgeben.
Wir warten dies ab und dürfen gespannt bleiben.
Martin Reppin





