Wie können die Verbände noch enger zusammenarbeiten, mehr Betriebe für die Innungen gewinnen und das Metallhandwerk insgesamt stärken? Diese Zukunftsfragen standen im Mittelpunkt des Landesinnungsmeistertreffens, zu dem am 21. und 22. August zwölf Vertreter aus 13 Landesverbänden im BBZ Garching zusammenkamen.
Zwei Tage lang standen der Austausch über aktuelle Herausforderungen, der Blick auf erfolgreiche Ansätze und die Frage im Mittelpunkt, wie die Verbandsarbeit künftig noch wirkungsvoller gestaltet werden kann. Schnell wurde deutlich: Die Rahmenbedingungen unterscheiden sich zwar von Land zu Land, viele Herausforderungen sind jedoch ähnlich – und gerade deshalb bietet eine engere Zusammenarbeit große Chancen.
Zum Auftakt berichteten die Teilnehmer über die aktuelle Situation in ihren Ländern. Themen wie die Entwicklung der Ausbildung, die Auslastung der Betriebe und regionale wirtschaftliche Entwicklungen zeigen unterschiedliche Ausgangslagen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Erfahrungsaustausch über Ländergrenzen hinweg wertvolle Impulse für die eigene Arbeit liefern kann.
Daran schloss sich die Diskussion über die zukünftige Zusammenarbeit der Landesverbände an. Welche erfolgreichen Projekte und Konzepte lassen sich übertragen? Wo können die Verbände voneinander profitieren? Und vor allem: Wie gelingt es, wieder mehr Betriebe für die Innungen zu gewinnen? Die Teilnehmer tauschten Erfahrungen aus, entwickelten neue Ideen und diskutierten konkrete Möglichkeiten, die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Auch bei den Tarifverhandlungen soll der Austausch künftig enger werden: Die Vorsitzenden der Tarifausschüsse sollen sich stärker untereinander abstimmen und ihre Erfahrungen regelmäßig teilen.
BVM-Präsident Willi Seiger dankte den Teilnehmern für den offenen und konstruktiven Austausch. Das Treffen habe deutlich gemacht, dass die Herausforderungen zwar regional unterschiedlich ausgeprägt seien, viele Lösungen aber gemeinsam entwickelt und erfolgreicher umgesetzt werden könnten.




