Ausbildungsförderung, Digitalisierung und politische Interessenvertretung bleiben zentrale Handlungsfelder
Der Vorstand des Fachverbandes Metall NW hat auf seiner Sommersitzung die strategischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt. Im Mittelpunkt stand die Unterstützung der Mitgliedsbetriebe, die Weiterentwicklung bestehender Angebote sowie die Positionierung des Verbandes angesichts der wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen.
Ein besonderer Fokus liegt weiterhin auf der Fachkräftesicherung. Mit dem vollständig entwickelten Metaller-Test steht den Auszubildenden im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk künftig ein modernes digitales Vorbereitungssystem für die Gesellenprüfung zur Verfügung. Der Fachverband übernimmt weiterhin die Lizenzkosten, sodass die Metallinnungen das Angebot auch in den kommenden zwei Jahren kostenfrei an ihre Auszubildenden weitergeben können.
Ebenfalls im Herbst startet das neue Projekt „Praktikum im Paket“. Es unterstützt Mitgliedsbetriebe bei der professionellen Gestaltung von Berufsorientierungspraktika und soll Jugendliche noch gezielter für eine Ausbildung im Metallhandwerk begeistern.
Auch fachliche Zukunftsthemen werden die Arbeit des Verbandes prägen. Die Umsetzung der neuen Maschinenverordnung sowie der überarbeiteten Managementnormen für Qualität und Umwelt werden ebenso im Mittelpunkt stehen wie der Einsatz Künstlicher Intelligenz in den Betrieben, die Stärkung des Vertriebs in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und die nachhaltige Sicherung von Fachkräften.
Darüber hinaus will sich der Fachverband Metall NW auch politisch weiterhin deutlich positionieren. Mit Blick auf die anstehenden Wahlen in Nordrhein-Westfalen bekräftigte der Vorstand seinen Anspruch, die Interessen der metallhandwerklichen Unternehmen aktiv gegenüber Politik und Handwerksorganisationen zu vertreten.
„Unsere Mitgliedsbetriebe stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Deshalb entwickeln wir unsere Leistungen kontinuierlich weiter und richten sie konsequent an den Bedürfnissen der Unternehmen aus. Gleichzeitig werden wir die Interessen des Metallhandwerks auch künftig mit Nachdruck vertreten“, erklärt der Vorsitzende des Fachverbandes Metall NW, Willi Seiger.
Mit den Beschlüssen der Vorstandssitzung setzt der Fachverband Metall NW seinen Kurs fort, die Mitgliedsbetriebe praxisnah zu unterstützen und die Zukunftsfähigkeit des Metallhandwerks in Nordrhein-Westfalen aktiv mitzugestalten.




